Ich backe total gerne, auch mal ein Brot. Ich will mich hier auf keinen Fall als Profi darstellen, zwar habe ich schon einige gebacken, aber man lernt nie aus und es passiert auch mal, dass etwas total schief geht. Gebt nicht auf! Mal liegt es an altem Mehl, mal hat man das Brot nicht richtig ruhen lassen... Wie dem auch sei, heute stelle ich euch ein Brot vor, indem kein Gramm Weizen ist und es schmeckt super lecker!
Ihr braucht für 2 Brote:
250 g Sauerteig
350 g Dinkelmehl
200 g Roggenmehl
1 EL Salz
1 TL Honig
10 g Hefe
330 ml lauwarmes Wasser
Hefe, Salz, Honig und das Wasser miteinander mischen, ca 5 Minuten stehen lassen. Währendessen das Roggen- und Dinkelmehl miteinander vermischen. Dann mischt ihr den Sauerteig, die Mehlmischung und das Hefe-Wasser zusammen und knetet es fleißig durch, bis er nicht mehr allzusehr klebt (notfalls einfach bisschen mehr Mehl oder Wasser dazu). Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort (25-30°C) 2 Stunden stehen lassen. Der Teig sollte sein Volumen verdoppelt haben! Jetzt den Teig in zwei Teile teilen und nochmals fest mit den Händen durchkneten. Eine Kugel daraus formen und mit der Naht (das ist die "hässliche" Abschlussstelle) nach unten auf Backpapier legen und nochmal ca 15 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 250°C vorheizen und ein feuerfestes Gefäß (zB. eine alte Tasse) mit Wasser füllen und mit in den Backofen stellen. Jetzt die Teigkugeln umdrehen, also Naht nach oben und mit einem scharfen Messer ein Kreuz oben einritzen (ca 2cm tief). Brote rein in den Ofen und 10 Minuten bei 250°C lassen, danach 30 Minuten bei 190°C.
Wenn ihr die Brote rausholt und gegen den Boden klopft, sollte es sich ein bisschen hohl anhören. Dann sind sie fertig.
Für das Jahr 2015 habe ich einen Filofax-Organizer bekommen. Tolle Sache, wirklich. Hatte schon einiges davon gehört und ich bin gespannt, wie ich das Jahr über damit zurecht komme. Wie dem auch sei, irgendwie hat etwas gefehlt... etwas Persönliches. Also habe ich Farben, Blätter und Pinsel herausgeholt und angefangen.
Hier habe ich mir das Motiv eines Baumes ausgesucht, da der Baum den Wachstum und die Entwicklung symbolisiert. Die grünen Blätter bedeuten nicht nur Leben, sondern auch Sommer, Sonne, gute Laune. Noch dazu kann der Baum ansich schon als Mensch gesehen werden: Nährstoffe werden von den Wurzeln bis zum einzelnen Blatt geführt (Adern) und auch der Baum kann ohne Luft nicht überleben (auch wenn er nur bestimmte Elemente dieser "Luft" braucht).
Ihr seht, für mich hat ein Baum also mehr Bedeutung und passt deswegen perfekt in meinen Organizer, weil ich ihn dann nahezu täglich sehe.
Hier könnt ihr eine eigentlich ziemlich einfache, ja fast kindliche Malerei sehen. Ein leicht bläulich-violetter Himmel und eine Art Landschaft, in der ein Gebäude zu stehen scheint. Ja, so einfach ist es auch ;) Ich habe etwas für die erste Seite meines Organizers gebraucht, das nicht unruhig ist, nein, eher sogar noch zum fantasieren anregt: Ist es ein Hexenhaus (wegen den Vögeln)? Ist es eine Ruine? Wo fliegen die Vögel hin? Wo fliege ich hin?
Das hier war ein Versuchsobjekt, noch bin ich nicht ganz zufrieden. Aber ich zeige es euch trotzdem, weil meine Idee dazu richtig ist, nur die Ausführung noch nicht 100%. Hier zeige ich einen Menschen, der eine Leiter besteigt, aber scheinbar garnicht weiterkommt. Das ist der Figur aber gleichgültig, es möchte nach den Sternen greifen, die Galaxie ergründen. Deshalb ist das Ende der Treppe auch nicht so tragisch, weil - wie man auf dem Bild sieht - rund um ihn herum überall Himmelskörper und farbenprächtige Galaxien sind. Ich denke, viel Erklärung, warum ich das in meinem neuen Kalender für 2015 habe, braucht ihr nicht. Ich sage nur: Entdecken. Machen.
Ist übrigens Aquarellpapier und Aquarellfarbe. Alles passend zurechtgeschnitten und gelocht. Eure C.
Hier ein Rezept für einen Pizzaboden, der einfach Bombe ist!
Für 2 Backbleche Zubereitungszeit inkl Ruhezeit: 1,5 Stunden
1 Würfel Hefe (oder 2 Tüten Trockenhefe)
1/4 Liter Wasser, lauwarm
800g Mehl
1 TL Salz
4 EL Öl (am Besten Olivenöl)
Mehl zum Ausrollen
Zerbröckel die Hefe und misch es mit 4 Esslöffeln vom lauwarmen Wasser. Jetzt kommt das Mehl in eine Schlüssel, mach in der Mitte eine kleine Mulde und füll das Hefe-Wasser da rein, dann mit ein bisschen Mehl verühren und 15 Minuten ziehen lassen (möglichst an einem warmen Platz, 20-30°C). Jetzt Salz, Öl und das restliche Wasser dazugeben und verkneten (mit den Händen oder den Knethaken), bis der Teig nicht mehr klebt. Im Notfall noch ein bisschen Mehl benutzen. Der Teig darf jetzt in einer großen bemehlten Schüssel und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 1 Stunde gehen (wieder 20-30°C). Wenn ihr Zeit genug habt, dann lasst den Teig 3 Stunden gehen, dann wird er fluffiger. Backofen auf 250°C (Umluft 220°C) vorheizen. Den Teig halbieren, nochmal kurz durchkneten und die Bleche damit auslegen. Jetzt kommt der Belag drauf, lasst eurem Appetit freien Lauf!
Die Pizza 15-20Minuten backen.
Falls ihr keine fertige Tomatensoße verwenden wollt, dann hier meine kleine Spezialmischung:
1 Packung Pomito
Salz & Pfeffer
ein paar Spritzer Tobasco
Paprikapulver
1 EL Tomatenmark
Kräutermischung
Alles miteinander mischen und drauf auf die Pizza :)
Hallo liebste Leser! Was man aus Resten machen kann, zeige ich Euch heute hier: Das ist zwar viel kleiner, als ein normales Lesezeichen, aber wirklich süß, werde bald Weitere malen.
Aquarellpapier, Aquarellfarben und Pigmenttusche von Edding (Dicke 0.1) Eure C.