31. Januar 2017

(KW5) Neu im Regal diese Woche:

Der Augenjäger
Sebastian Fitzek

Dieses Buch ist der zweite Teil, in dem Alexander Zorbach mitspielt. Habe ich mir gleich nach Abschluss des "Augensammler"s gekauft. Bin schon sehr neugierig, ist dann mein zweites Buch von Herrn Fitzek.

In diesem Buch geht es um eine Frau, die ihre Tochter an ihren boshaften Mann verliert und mit der dann unglaubliches passiert. 

(Klappentext gibt es hier)

Sobald es mir möglich ist, werde ich dieses Buch wohl verschlingen....

24. Januar 2017

(KW4) Neu im Regal diese Woche:

Racheherbst
Andreas Grubder


Von diesem Autor habe ich schon einiges gelesen und dann fiel es mir in der Buchhandlung unter den Mängelexemplaren in die Hand. Wie kann man da widerstehen?! 

Es ist der zweite Teil von der Walter Pulaski Reihe. Den ersten habe ich noch nicht gelesen, aber mal sehen, ob man ihn gelesen haben muss. 

(Klappentext gibt es hier)

Habe momentan eher weniger Zeit, mal schauen, wann ich dazu komme.

19. Januar 2017

(KW3) Neu im Regal diese Woche:

Knochen lügen nie

Kathy Reichs

Kennt ihr die Serie "Bones"? Hier ist das Buch dazu. Da ich Bones doch ganz gerne mag und es lange genug her ist, so dass ich die Ausgänge der einzelnen Fälle nicht mehr kenne, ist das hier geau richtig.

Ist Band 17, aber ich bin überzeugt, dass man nicht vorher ale 16 Bücher gelesen haben muss. (Hoffentlich!)

(Klappentext gibt es hier)

Kommt erstmal auf den "Ungelesen"-Stapel. Der wird nach und nach abgearbeitet.

10. Januar 2017

(KW2) Neu im Regal diese Woche:

Der Augensammler
Sebastian Fitzek

Ich habe schon viel von Fitzek gehört, also habe ich mir endlich eines seiner Bücher gekauft. Hier geht es um Kindesentführungen und Spiele. 

Zugegebenermaßen habe ich die ersten Seiten schon lesen müssen - es ging nicht anders ;)

(Klappentext gibt es hier)

Werde es noch heute beginnen!

5. Januar 2017

(KW1) Neu im Regal diese Woche:

Bildnis einer Dame
Henry James

Zählt zu den wichtigsten Werken amerikanischer Literatur.
Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil es meiner Meinung nach sehr wichtig ist, zwischendurch Klassiker zu lesen. Deshalb ist mein Vorsatz für dieses Jahr (unter anderem): wichtige Klassiker aus möglichst vielen Ländern lesen.

In diesem Buch geht es um eine Frau, die unglücklich verheiratet ist, aber durch äußere Einschränkungen und Zwänge diese Ehe nicht aufgeben kann/will.

(Klappentext gibt es hier)

Ich bin gespannt auf das Buch, den Inhalt, den Schreibstil und was es zum Klassiker macht. Wird es auch für mich zum Klassiker?
Ich bin gespannt…

Die traurige und grausame Welt des Verlustes



Hallo liebste Leser,
lange habe ich mich nicht mehr gemeldet, doch hier bin ich wieder,
das folgende Buch bringt euch in eine dunkle Welt des Verlustes:
Das schwarz Buch der Gier von Beile Ratut
Sternchen 4/5

Seitenzahl:  287
Verlag: Ruhland
Erscheinungsjahr:  2013
ISBN:  978-3-88-509-102-8

Klappentext
Der Debütroman von Beile Ratut ist ein Wirbelsturm, unerschrocken und von schillernder Kraft. Eine zutiefst ehrliche Geschichte über die finsteren Irrgänge des Menschen, endgültig und zärtlich, vehement und erschütternd - vom der ersten bis zur letzten Seite.
So zeitlos wie meisterhaft verdichtet erzählt Ratut die Geschichte von Alba Schleyer, deren älterer Bruder an ihrem sechsten Geburtstag spurlos verschwindet. Von der anschließenden Sprachlosigkeit der Familie und der Reise der erwachsenen Alba durch diese Welt. Von ihrer unermüdlichen Suche und von dem Unaussprechlichen, das in der Harmlosigkeit der Menschen flimmert. .



Meine Meinung

Das schwarze Buch der Gier.
Ich gebe zu, Anfangs konnte ich mir kaum etwas unter diesem Titel vorstellen. Gier ist ein Begriff, der ein heftiges Verlangen beschreibt, aber Verlangen wonach?
Das Cover verrät zwar auch nicht viel, doch die dunklen Wassermassen scheinen den einsamen Jungen zu verschlingen, erschrocken hält er seine Hände ans Gesicht, Schilf drängt sich nach oben durch die Flut, der Himmel scheint mehr Unheil zu bringen.
Dieses Cover und die Neugier nach dem Inhalt brachten mich dazu, dieses Buch auszuwählen. Laut Einbandrückseite geht es um die junge Frau Alba, die ihren älteren Bruder mit sechs Jahren verliert und wie sie mit diesem Schicksalsschlag als erwachsene Frau umgeht.
Die Autorin schafft mit ihrer Art zu schreiben ein Bild von der Gefühlswelt Albas, manche Dinge sind klar und detailliert, da fliegt mal ein gelb schillernder Vogel und hier eine Spinne, die sich in der Dunkelheit den rosigen Fingern nähert.
Doch andere Dinge bleiben im vollkommenen Nebel: Namen, Menschen, Begegnungen, der Alltag. Manchmal irritiert es, ich als Leser würde gerne wissen, wo befindet sie sich, mit wem, wie kam sie dazu? Doch man muss sich daran gewöhnen, dass das alles nebensächlich ist, weil es nur um Albas kleine Welt geht, in der nur manche Begegnungen eine Rolle spielen und der Ort, an dem sie sich befindet, nichts an ihren Gefühlen ändert.
Auch ist es interessant wie auch erschreckend, wie sich Alba entwickelt. Der Verlust und die Ungewissheit treiben sie fast um den Verstand. Sie vertieft sich so sehr in die Welt der Grausamkeiten und der Gier, schneidet sich Zeitungsartikel aus und liest über brutalste Vergewaltigungsmöglichkeiten, sieht nur noch das Schlechte in den Menschen, kann sich nicht binden und möchte es doch irgendwie.
Man wird als Leser in ihre Welt eingeführt, mit all ihren Gedanken, den Obszönitäten, die anderen widerfahren, eine dunkle und einsame Welt.
Empfehlen kann ich dieses Buch nur bedingt. Hier lässt man sich auf die Traurigkeit eines Menschen ein, der sich sehr oft in die Vorstellungen hineinsteigert, was für Grausamkeiten ihrem Bruder passiert sein könnten. Und diese sind genauestens beschrieben. Manche Sachen hätte man auch umschreiben können ohne, dass es abgemildert wirkt.
Die Autorin schafft es jedenfalls sehr gut, einen Menschen darzustellen, der das Wichtigste in seinem Leben verliert, Stück für Stück daran zerbricht und nur noch ein Schatten seiner selbst ist.
Hier eine Passage, die meiner Meinung nach das Buch ganz gut beschreibt:
„Mein Herz stürzte in die Finsternis. Meine Seele labte sich an Mutlosigkeit, mein Leib zechte Bedrückung. Mit aller Macht dirigierte mich das Böse. Ich ließ es zu.“


Eure C.