20. Mai 2015

Die düstere Nordsee



Hallo liebste Leser,
heute eine Reise in die Vergangenheit von Husum.
Das Nordseegrab von Tilman Spreckelsen.
Sternchen 3/5

Seitenzahl: 271
Verlag: Fischerverlag
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 978-3596194834


 Klappentext
Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…





Meine Meinung
Ich war begeistert, als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt. Das Cover sieht einfach klasse aus, beim Durchblättern habe ich die schön verschnörkelten Kapitelnummern entdeckt und auch, dass die einzelnen Kapitel überschaubar kurz sind. Der Schreibstil hat mich gleich am Anfang mitgerissen, auch wenn die Sprache leider überhaupt nicht an die damalige Zeit angepasst ist. Doch wie ich feststellen musste, reicht ein guter Schreibstil nicht aus um dauerhaft den Leser zu begeistern. Zumindest mir ging es so. Irgendwann wurden es zu viele Figuren und egal ob unwichtig oder Protagonist, allen wurde gleich viel Aufmerksamkeit in der Beschreibung gegeben. So blieb mir Theodor Storm eigentlich nicht mehr wirklich im Kopf, außer dass er einen mittelmäßigen Chor leitet und Jurist ist. Und Söt, der Schreiber, aus dessen Sicht meist geschrieben wird, blieb mir bis zum Schluss nicht so recht sympathisch.
Bis zum Schluss hat mich die Geschichte nicht wirklich gepackt, obwohl es dazu viel Potenzial gab. Vielleicht waren meine Erwartungen wegen des Covers und Klappentextes zu hoch…

Eure C.

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