heute ein außergewöhnliches Buch.
"Teufel" von Markus Tillmanns
Sternchen 4/5
Seitenanzahl: 292
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 978-1503152137
Kurzbeschreibung
Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten? Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen. Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?
Meine Meinung
Der Schreibstil ist mitreißend und trägt den Leser flüssig durch das Buch. Unterteilt in Kapitel (Tabarie und Luzifer) weiß man gleich von welcher Seite aus beschrieben wird. Die Geschichte ist deswegen außergewöhnlich, weil die Ankunft des Engels Luzifer so viele religiöse (nicht nur christliche!) Fragen aufwirft, über die man sich normalerweise ja keine Gedanken macht. Trotzdem würde ich auf keinen Fall sagen, dass es sich hier um ein Religionsbuch handelt, sondern vielmehr um einen Journalisten, der nicht alles glaubt, was man ihm vor die Nase setzt, sondern hinterfragt und seinen Instinkten nachgeht.
Das Ende verrate ich natürlich nicht, aber es ist sehr überraschend und lässt nachdenklich werden.
Ich muss sagen eigentlich hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben, da die Geschichte einfach super ist. ABER das Erscheinungsbild des Buches ist meiner Meinung nach nicht wirklich ansprechend. Was ich genau meine:
1. Der Titel auf dem Cover "Teufel" ist in 5 verschiedenen Schriftarten (pro Buchstabe eine Schriftart), warum, weiß ich nicht genau. Möglicherweise, weil es den Teufel nicht nur im christlichen Glauben, sondern in vielen verschiedenen Erscheinungen gibt?
2. Das Format. Das Buch hat ein absolut untypisches Buchformat mit ca 22 x 17cm. Nicht so sehr störend ;) aber es passt nicht zu anderen Büchern ins Bücherregal..
3. Im Buch sind manchmal Bilder, die die seite fast vollständig ausfüllen. Sie sind selbstgemalt (teilweise detailliert und teilweise skizzenhaft) und handeln von der jeweiligen Szene. Ansich eine nette Idee, aber meinner Meinung nach lässt es die Geschichte kindlich wirken, was sie nicht ist und schränkt die Fantasy ein, weil man sich die Figuren ja doch anders vorstellt.
Fazit: Geschichte klasse, Erscheinung eher weniger.
Eure C.
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