25. Februar 2015

Homo Vitrus



Hallo liebste Leser,
heute geht es um ein düsteres Buch:
"Homo Vitrus" von Jan Uhlemann.
Sternchen 4/5 



Klappentext
Manchmal hat eine kleine Entdeckung gewaltige Folgen. Ein Erdbeben überrascht zwei Freunde beim Tauchen im Schwarzen Schlund, einem düsteren See tief im Odenwald. Während Bernd sich nach oben retten kann, verirrt sich der draufgängerische Tom durch einen frisch aufgebrochenen Zugang in ein unbekanntes Höhlensystem. Was er hier findet, wird Wellen schlagen und nicht nur die Freundschaft der beiden, sondern auch die Wissenschaft und das menschliche Selbstverständnis vor eine Herausforderung stellen ...

Meine Meinung
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Stimmung wird wirklich so gut rübergegeben, dass ein paar Runden Gänsehaut eigentlich garantiert sind. Die Figuren wachsen einem ans Herz und manche beginnt man zu hassen. Als Beispiel nehme ich einen der Protagonisten: Tom. Am Anfang noch viel zu sehr auf Ruhm fixiert, so dass man über ihn nur den Kopf schütteln kann, doch dann entwickelt er sich im Laufe der Geschichte sehr weiter und zwar im positiven Sinn (ich möchte ja nicht zu viel verraten). Da fand ich es wirklich schade, dass das Buch doch recht kurz ist.
Zum Inhalt muss ich sagen, es geht nicht nur um eine Höhle und deren Entdeckung, es geht vielmehr um die Abgründe des Menschen, wie weit manche gehen, um ihr Ziel zu erreichen.
Insgesamt ist es wirklich schwierig dieses Buch zu bewerten. Denn der erste Teil des Buches und der Gedanke dahinter ist der Hammer, aber ein wirkliches Happy-End gibt es nicht (würde auch nicht wirklich dazu passen) und es nimmt alles doch eine andere Wendung als erwartet.
Ich gebe dem Buch deswegen einen Stern Abzug, weil der zweite Teil etwas langatmig wird und das ist nach so einem klasse Anfang doch sehr schade!
(Ich hoffe auf einen zweiten Teil….)

Eure C.


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